Driving to Nowhere

Dieses fotografische Projekt, welches im Rahmen einer Videoinstallation präsentiert wird, beschäftigt sich mit der Frage nach der Schnelligkeit und Blindheit der Fortbewegung.
Man überlege sich wie viele Kilometer der Mensch heutzutage eigentlich beinahe blind durch Straßen fährt und eigentlich nicht beachtet was links oder rechts seines Blickkreises liegt. Man fährt im Stress durch Ortschaften, Städte, Länder ohne sie kennengelernt zu haben. Und genau darauf will ich durch meine Installation hinweisen.
Wenn man bewusst durch diese monotone Gleichförmigkeit, durch die Einführung der Zeit in die Fotografie durch die Langzeitbelichtung jedoch gleichzeitig durch die extrem starke Subtraktion des Gegenständlichen aus der Fotografie heraus verwirrt wird, finden wir uns in einer surrealen Welt wieder, die uns eigentlich allen sehr bewusst ist; nämlich jener, der wir nichts mehr an Wert zollen. Somit ist mein Ziel mit dieser Videoinstallation durchaus das Bewusstsein wieder aufbegehren zu lassen, dass wir eigentlich durchaus die Straßen, die wir befahren, die Städte, die wir durchqueren, die Länder, die wir durchkreuzen ein bisschen aufmerksamer unter die Lupe nehmen sollten als sie schnell zu durchfahren.







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