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Es kann davon ausgegangen werden, dass durch die Entwicklung des fotografischen Prozesses und der Demokratisierung dieses Mediums die Moderne maßgeblich geprägt wurde und die Auswirkungen und Änderungen durch die Fortentwicklung ebendieses Mediums die kulturelle Entwicklung stetig beeinflussen.
Seit dem Pictorial Turn kann von einer Sprache der Bilder gesprochen werden, die wir ebenso verstehen als auch beherrschen sollten, um gleichbedeutend der Sprache, uns austauschen zu können. Der Digital Turn überführte das Medium Fotografie in dessen digitale Sphäre und katapultierte dessen Verbreitung in beinahe unendliche Dimensionen. Gleichwohl besitzt das fotografische Medium jedoch eine Qualität, die es glaubwürdiger gegenüber des (geschriebenen) Wortes zu machen scheint, welches jedoch ein Zugeständnis darstellt, über welches diskutiert werden muss.
Das fotografisch-bildliche Medium stellt visuell kodierte Geschichten, Fragestellungen und Diskussionen dar, die aus einen Wirklichkeits-Ursprung (abbildender Prozess) oder realitätsfremden Ursprung (CGI) entstehen können - durch die Entscheidung der Zeitkomponente innerhalb des Mediums entsteht ein zeitloses Element der Fotografie oder ein zeitabhängiges Element des Films, wobei anzumerken ist, dass dies nur die Zeitkomponente des Betrachters des Endproduktes beschreibt.
In diesem Spannungsfeld sehe ich meine Auseinandersetzung mit dem Medium, sowohl als Schaffender, Betrachtender und Beschreibender.

Sebastian Albert beschäftigt sich auf vielfältige Weise mit dem fotografischen Medium, arbeitet als freier Fotograf und ist Mitglied des FOTOHOFs (Salzburg).

Ausstellungen

2021 Gastwirtschaft, SalzburgBilder, Stadtgalerie Salzburg
2019 The Village Project, VOR ORT, Fotohof, Salzburg

Kontakt

Sebastian Albert
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